Satzung des Stadtjugendrings Freiburg e.V.

Präambel

Junge Menschen sind aufgerufen, in verantwortungsbewusstem Handeln ihren Beitrag zur Fort-entwicklung der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland, in Europa und weltweit in Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland zu leisten.

Der Stadtjugendring Freiburg, als freiwillige Arbeitsgemeinschaft Freiburger Jugendverbände und Jugendinitiativen, versteht seine Arbeit als Interessenvertreter seiner Mitglieder. Er hält es – aufgrund seiner pluralen Zusammensetzung – auch für sein Recht, die Interessen nicht organi-sierter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener in die politische Diskussion einzubringen und ihnen Gehör zu verschaffen.

Zunehmend raschere Wandlungsprozesse und komplexere gesellschaftliche Realitäten bedin-gen geradezu die Notwendigkeit, jungen Menschen echte Möglichkeiten zur demokratischen Selbstorganisation zu bieten. Lern- und Experimentierfelder, die eine partnerschaftliche Beteili-gung an allen sie betreffenden Fragen garantieren, müssen geschaffen werden.
Der Stadtjugendring tritt deshalb unter anderem ein für:

  • Beteiligungsmöglichkeiten von jungen Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen.
  • die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in unserer Gesellschaft.
  • die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen
  • das gleichberechtigte und partnerschaftliche Zusammenleben aller Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Nationalitäten.

Im Sinne eines umfassenden, jugendpolitischen Mandats gibt sich der Stadtjugendring Freiburg folgende Satzung: aktuelle Satzung

Beschluss vom 18.05.2017: Keine Kooperation mit demokratiefeindlichen Parteien

Im Rahmen der Vollversammlung vom 18.05.2017 des Stadtjugendring Freiburg e.V. wurde ein Beschloss zum Umgang mit der rechtspopulistische Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) gefasst:
Die AfD ist kein Partner des Stadtjugendrings Freiburg e.V. und seiner Mitgliedsverbände. Der Stadtjugendring wird keinen Kontakt zu der Partei aufnehmen oder Vertreter*innen der Partei oder der Gemeinderatsfraktion zu Veranstaltungen einladen. Veranstaltungen der AfD oder ihrer Fraktion werden von Vertreter*innen des SJR nicht besucht.

Zur Beschluss und Begründung: Beschluss keine Kooperation mit der AFD
Zur Pressemitteilung: Beschluss zum Umgang mit der AfD | 31. Mai 2017

Positionspapier: „Konzept Jugendbeteiligung“

Beschluss der Vollversammlung am 06.06.2019.

Für die Entwicklung junger Menschen ist eine frühzeitige, nach Alter und Zielgruppen differenzierte Beteiligung in ihrer konkreten Lebenswelt von großer Bedeutung. Neben einer allgemeinen Förderung von Gelegenheitsstrukturen und dem Abbau von Zugangsbarrieren in den Angeboten und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe selbst ist in allen gesellschaftlichen Organisationen sowie auf allen politischen Ebenen Transparenz Voraussetzung für Teilhabe und Beteiligung. Insbesondere die Jugendarbeit ist ein unverzichtbares Lernfeld für zivile Formen des Interessensausgleichs und der Teilhabe an bzw. in demokratischen Verfahren.

Nicht nur das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) fordert die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Belangen, auch die UN-Kinderrechtskonvention fordert die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. […]

Zum Positionspapier: Konzept Jugendbeteiligung

Positionspapier: „Bildung in Vereinen und Verbänden“

Die Mitglieder des Stadtjugendrings sind im Laufe des Jahres 2014 mit den Jahresthema „außerschulische Beteiligung“ dem Thema „Bildung“ genauer auf den Grund gegangen und haben zusammen mit Vertreter_innen aus den Vereinen und Verbänden an einem Positionspapier zu „Bildung in Vereinen und Verbänden“ gearbeitet.

Wie wird Bildung in den Vereinen gesehen? Welche Inhalte sind für die ehrenamtliche Arbeit nötig? Wie kann man das Wissen über die Inhalte erlangen?
In dem vorliegenden Positionspapier soll das Bildungsverständnis sowie die spezifischen Aspekte von Bildung in der außerschulischen Jugendarbeit erfasst werden. Speziell sollen die Herausforderungen, Probleme und Forderungen der Jugendarbeit betrachtet werden, bevor ein abschließendes Fazit folgt. […]

Zum Positionspapier: Bildung in Vereinen und Verbänden”

Arbeit mit Geflüchteten

Im Rahmen der Koordinationsstelle für Flüchtlingsarbeit wurden 2016 zahlreiche Projekte in Vereinen und Veränden unterstützt. Die Bröschüre „Dokumentation Spielräume – Lebens(T)räume in Freiburg – Ein Rückblick auf die Projekte 2016 zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung“ gibt einen umfassen Überblick über alle geförderten Projekte 2016.

Zur Broschüre: “Dokumentation Spielräume – Lebens(T)räume in Freiburg”

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