Arbeit mit Geflüchteten

Im Rahmen der Koordinationsstelle für Flüchtlingsarbeit wurden 2016 zahlreiche Projekte in Vereinen und Veränden unterstützt. Hier findest Du alle von der Stadt Freiburg geförderten Projekte in der offenen Kinder- und Jugendarbeit für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung.

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Die Bröschüre „Dokumentation Spielräume – Lebens(T)räume in Freiburg
Ein Rückblick auf die Projekte 2016 zur Integration von Kindern und
Jugendlichen mit Fluchterfahrung“ gibt einen umfassen Überblick über
alle geförderten Projekte 2016.

Zum Download: Dokumentation Spielräume - Lebens(T)räume in Freiburg

Hier findet ihr alle Infos zu dem Youth Refugee Council (YRC), dem Rat junger Geflücheteter im Landesjugendring: Internetseite

Ausgewählte Projekte

Projekt OKJA: Cinema Exil - Interkulturelles Filmprojekt

Gezielte Medienbildungsmaßnahmen helfen geflüchteten jungen Menschen bei deren Integration durch aktive Teilhabe am sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben sowie Zugang zu Jugend- und Kultureinrichtungen der Stadt.

Ziel des Projekts ist die Organisation und Umsetzung eines interkulturellen Filmfestivals. Vor Umsetzung des Festivals werden zu jedem ausgewählten Film eine Präsentation in Form eines Filmclips erstellt, der sich inhaltlich mit dem eigentlichen Filmthema befasst.

Das Projekt „Cinema Exil“ arbeitet auf mehreren Ebenen:

  • Zusammenarbeit im interkulturellen Team
  • Begegnungsplattform zwischen Einheimischen und Menschen mit Fluchterfahrung
  • Integration richtet sich gegen Stereotypisierung von Geflüchteten und gegen Rassismus.

Youtubetrailer von Cinema eXil
Aktuelle Informationen und Verlauf des Projekts auf Facebook
Ansprechpartner: Irene Schumacher: Mail
Antragsteller: ArTik e.V.
Kooperationspartner: Kommunikation & Medien e.V., Blackwood-Films creative pool, Kubus3 e.V., Landeszentrale für politische Bildung.

Projekt OKJA: Ferien auf dem Kinderabenteuerhof e.V.

Der Kinderabenteuerhof führt ein verlässliches Ferienprogramm während 7 Schulferienwochen im Jahr. Dabei kamen im Schnitt 80 Kinder (6 bia 14 Jahre) pro Tag. Für Kinder mit Fluchterfahrung sollen kostenfreie Plätze entstehen. Dafür und für eine Erweiterung der pädagogischen Angebote erhält der Kinderabenteuerhof Unterstützung.

Projektziele sind die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Flucherfahrung sowie Kooperation und Absprachen mit anderen Einrichtungen vor Ort.

Internetseite des Kinderabenteuerhofs Freiburg e.V.
und Mailkontakt 

cinema exil
Foto3Bildrechte © Kinderabenteuerhof e.V.

Projekt OKJA: Freizeiten der Vereine und Verbände

Der SJR als Dachverband für Jugendvereine und -verbände in Freiburg möchte seine Mitglieder bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung unterstützen. Gerade bei Freizeiten – einer idealen Gelegenheit Menschen aus anderen Kulturen besser kennen zu lernen – entsteht bei Vereinen und Verbänden ein erhöhter Aufwand bei der Aufnahme von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. (z.B. Kauf von Schlafsäcken, Funktionskleidung oder Sportschuhen) Deshalb sollen die Vereine und Verbände die Möglichkeit auf erhöhte Zuschüsse erhalten, bei Aufnahme von Teilnehmern mit Fluchterfahrung.So können mehrere Zeile verfolgt werden:

  • Vereine und Verbände bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung unterstützen.
  • Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung in Vereine und Verbände integrieren.
  • Jugendlichen die Möglichkeit geben ihren Horizont zu erweitern durch das Kennenlernen anderer Kulturen und das Schaffen von Sensibilität in menschlichen, interkulturellen Begegnungen.

Antragsteller: Stadtjugendring Freiburg e.V.

Projekt OKJA: Abholen, fördern, vernetzen

Junge Menschen mit Fluchterfahrung nehmen zunehmend die offenen Angebote des Kinder- und Jugendhauses Opfingen in Anspruch (über 30%, fast ausschließlich Jungen). Deshalb sind weitere Angebote bzw. Erweiterungen vorhandener Angebote geplant mit den Zielen:

  • „Abholen“ – Besonders auch Mädchen soll der Zugang zu Angeboten der Jugendarbeit, zu Vereinen oder Angeboten der Jugendhilfe ermöglicht und erleichtert werden.
  • „Fördern“ – Konfliktpotentiale durch gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz minimieren, qualifizierte und spezielle Hilfe vermitteln, Bildungschancen verbessern.
  • „Vernetzen“ – Fachliche Qualität durch Austausch erhöhen, Hilfs- und Freizeitangebote abstimmen, Zugang zu individuellen Hilfsangeboten schaffen.

Antragsteller: Kinder- und Jugendarbeit Tuniberg e.V.
Kooperationspartner: Schulsozialausschuss an der Tunibergschule, Förderverein Tunibergschule, Kinder- und Jugendtreffs Munzingen, Tiengen und Waltershofen.

Projekt OKJA: Offene Tür für Junge Erwachsene ab 21 Jahren

Die Quartiersarbeit (Träger ist JBB) hat seit Bestehen des Wohnheims „Kaiserstuhlstrasse“ zwei kostenlose Sportangebote initiiert. Die Kurse werden sehr gut besucht und es werden verbindliche Beziehungen seither aufgebaut, die die Integration fördern. Die Nachfrage ab diesen Angeboten ist aber noch nicht gestillt. Um weitere Kurse in den Räumen des JBB und mehr Integrationsarbeit der wachsenden Nachfrage entgegen zu halten, wurden dem Projekt Gelder für personelle Aufstockung bewilligt.

Antragsteller: Jugendtreff Brühl-Beurbarung e.V.

Projekt OKJA: Unterstützung in der Offenen Tür für Kinder im Grundschulalter

Seit Bestehen des Wohnheims „Kaiserstuhlstraße“ nimmt die Teilnehmerzahl an dem „Miniclub“, das Mittwochsangebot im Jugendtreff Brühl-Beurbarmung (JBB), stetig zu. Teilweise sind bis zu 30 Teilnehmer vor Ort, was der personellen Stärke nicht entspricht. Viele Angebote leiden darunter, wie z.B. die medienpedagogische Begleitung den PCs, oder die Integration der Kinder mit Fluchterfahrung. Ziele dieses Projekts sind die Verbesserung der Integrationsunterstützung und die Erleichterung des Zugangs zu Sprache und Peer group durch medienpedagogische Hilfestellungen.

Antragsteller: Jugendtreff Brühl-Beurbarung e.V.

Projekt OKJA: ``Freiburg miteinander`` - Partnerschaften für Kinder und Jugendliche

Seit 2007 vermittelt „Freiburg miteinander“ Kinder und Jugendliche professionell in Partnerschaften mit ehrenamtlich engagierten Paten und Patinnen. Bei der Patenschaft wird ein Kind/Jugendliche*r einer erwachsenen Person zugeteilt. Dabei treffen sich die beiden mehrere Male im Monat für Aktivitäten wie z.B. Backen, Kochen, Basten, die Umgebung erkunden, um spielerisch mit der deutschen Sprache in Kontakt zu kommen und hiesige Rituale und kurlturelle Gegebenheiten kennen zu lernen. Zu den bestehenden Patenschaften sollen bei diesem Projekt 10 neue Patenschaften initiert werden. Zielgruppe sind junge Menschen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren mit Fluchterfahrung. Vorraussetzung ist ein sicherer Aufenthaltsstatus, weil solche Patenschaften durchaus mehrere Jahre aktiv sind.

Antragsteller: Nachbarschaftswerk e.V.

Projekt OKJA: Begegnung, Kontakt und Qualifizierung durch das Medium Fußball

Einmal wöchentlich findet ein offenes Fußballtraining für junge Menschen mit Fluchterfahrung im Alter zwischen 12 und 25 Jahren in Littenweiler statt. Rund um dieses Angebot helfen die Kooperationspartner: Z.B. werden parallel Spenden gesammelt unter der Initiative „Scond Fan Shirt“, damit den Teilnehmern auch passende Sportkleidung zur Verfügung gestellt werden kann. Auch kann ehrenamtliches Engagement als Trainer*in aus der Zielgruppe besetzt werden. Auch besteht die Möglichkeit vor und nach dem Training auf persönliche Themen einzugehen. Hierfür stellt das Fanprojekt Freiburg Räumlichkeiten zur Verfügung.

Antragsteller: Jugendarbeit im Jugendhilfswerk e.V.
Kooperationspartner: Sportclub Freiburg, Badische Sportjugend, Südbadischer Fußballverband.

Projekt OKJA: Krafttraining und Spieleverleih für junge Flüchtlinge

Projektinhalt ist die Erschaffung eines Kraftraums und eines Verleih von Spielen und Spielgeräten. Planung, Organisation und Aufbau geschehen gemeinsam im Team, bestehend aus Jugendlichen mit Fluchterfahrung und JHW-Mitarbeitern.

Ziel ist neben Planung, Durchführung und Umsetzung auch die Übernahme von Verantwortung für eine nachhaltige Nutzung von Kraft- und Spielgeräten.

Antragsteller: Jugendarbeit im Jugendhilfswerk e.V.
Kooperationspartner: Sozialdienst des Deutschen Roten Kreuzes

Projekt OJKA: meet@jhw - Treffen im Jugendhilfswerk

Wöchentlich wird ein Treffen angeboten, das als zentralen Punkt die Arbeit am und mit dem Computer hat. Die Teilnehmer*innen können eigene Themenvorschläge mitbringen und eigenständig in Gruppen gemeinsam arbeiten. Vor- und Aufbereitung der Themen wird in Deutscher und Englischer Sprache erfolgen. Somit wird auch Jugendlichen die Teilnahme ermöglicht, die nur wenig Deutsch- aber bessere Englischkenntnisse besitzen.

Ziele des Projektes sind Unterstützung von Integration durch Steigerung der Medienkompetenz, Gruppen- und Zusammengehörigkeitsgefühl steigern und souveräner Umgang mit sozialen Medien.

Antragsteller: Jugendarbeit im Jugendhilfswerk e.V.
Kooperationspartner: Römerhof Freiburg, Karlschule Freiburg, Turnseeschule Freiburg.

Projekt OKJA: Offene Tür - Gelebte Integration (Teil 2)

In Landwasser wird voraussichtlich ab Oktober 2016 eine Flüchtlingsunterkunft für bis zu 180 Menschen entstehen. Der Arbeitskreis Wirthstraße und das Haus der Begegnung möchten gemeinsam vor Ort und im Haus der Begegnung selbst Familienangebote anbieten – je nach Zusammensetzung der untergebrachten Menschen.

Geplant sind u.a. Mal- u. Bastelkurse, Sprachkurse, gemeinsames Teetrinken, Familiennachmittage, etc.

Antragsteller: Haus der Begegnung
Kooperationspartner: Arbeitskreis Wirthstraße (Engagierte Anwohner)
Ansprechpartner: Herr Harald Pessentheiner

Projekt OKJA: Begegnen und Spielen - gemeinsam kreativ

Das Projekt spricht Mädchen und Jungen mit Fluchterfahrung und/oder bereits länger hier lebende/hier geborene Kinder und Jugendliche an. Es besteht aus drei Modulen:

  1. Brücken bauen: Kontaktaufbau im Jugendtreff FLASH zu den Kindern und Jugendlichen aus dem Quartier.
  2. Beziehungen aufbauen: Durch gemeinsame Projekte und Angebote wird Integration gefördert.
  3. RAUS! Kennenlernen der Region mit ihrer Vielfalt und ihren Möglichkeiten – Angebote in Ferien und an Wochenenden in Kooperation mit den Willkommensklassen und der Schulsozialarbeit der Wentzinger Schulen.

Antragsteller: Kinder- und Jugendtreff FLASH
Ansprechpartner: Herr Fandrey

Projekt OKJA: Entdecke Deinen Stadtteil (St. Georgen)

Mit diesem Projekt werden Kinder im Grundschulalter (zwischen 6 und 10 Jahre – mit und ohne Fluchterfahrung) angesprochen, die sozial benachteiligt sind oder im schulischen Kontext wenig Selbstbewusstsein, wenig Konzentrationsfähigkeit und Integration in die klassen- oder Schulgemeinschaft aufweisen.

Durch das Projekt lernen die Teilnehmer den Stadtteil St. Georgen kennen.  Ziel ist die Selbstständige Orientierung im Stadtteil, dadurch Schaffung von kleinen Erfolgserlebnissen und Begegnungen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

Antragsteller: Jugendbegegnungsstelle Freiburg St. Georgen e.V.
Kooperationspartner: Schönbergschule Freiburg

Projekt OKJA: Flüchtingsunterstützung für Kinder und Jugendliche in St. Georgen

Für die Angebote Offene Tür, Mädchengruppe, Tanzprojekt „Tanztrum“ und weitere Projekte benötigt das JuKS (Jugendbegegnungsstätte) in St. Georgen weitere Personalstungen. Auch hier werden die Angebote, zusätzlich zur normalen Nachfrage, verstärkt von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung genutzt. Der entstehende Mehraufwand in Form von Personalstunden wird mit diesem Antrag bewilligt.

Ziele sind das Näherbringen der JuKS-Angebote an Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mit adäquater Erweiterung des Angebots für diese spezifische Gruppe. Zudem steht der Aufbau von Beziehungen zu Teilnehmer_innen und Sozialarbeiter_innen im JuKS im Vordergrund, ohne der „Stammkundschaft“ Personal zu entziehen.

Antragsteller: JuKS St. Georgen
Kooerationspartner: Erstaufnahme (Lörracherstr.) – Mutter-Kind-café, Wohnheime im Stadtteil, Schönbergschule, Nachmittagsbetreuung der Schneeburgschule, FIGEVA, JuKS Vauban, Spielmobil e.V., Kinderabenteuerhof Freiburg e.V.

Projekt OKJA: Flüchtlingsunterstützung von Kindern und Jugendlichen im Vauban

Das JuKS (Jugendbegegnungsstätte Vauban) verzeichnet in den letzten Monaten zu seinen „Stammgästen“ zusätzlich 40 bis 50 Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung. Es muss mit neuen Situationen umgegangen werden, da die neuen Besucher oft Cliquenmäßig auftreten und Verständigungsmöglichkeiten auf Grund verschiedener Sprachkenntnisse gering ist. Dadurch arbeiten die hauptamtlichen Mitarbeiter ca. 20 Std. pro Woche mehr (Organisation, verstärkte mehrsprachige Öffentlichkeitsarbeit, Abhol- und Bringdienste, ergänzende Fortbildungen, stärkere Besetzung der Angebote, etc.).

Der Antrag wurde zur Aufstockung von Personal und zum Auffangen der erhöhten Nachfrage bewilligt.

Ziele sind das Näherbringen der JuKS-Angebote an Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mit adäquater Erweiterung des Angebots für diese spezifische Gruppe. Zudem steht der Aufbau von Beziehungen zu Teilnehmer_innen und Sozialarbeiter_innen im JuKS im Vordergrund, ohne der „Stammkundschaft“ Personal zu entziehen.

Internetseite des JuKS Vauban
Mailkontakt
Kooperationspartner: FIGEVA, Kinderabenteuerhof Vauban, JuKS St.Georgen, Stadtpiraten, KKS Grundschule, Quartiersarbeit Vauban

Projekt OKJA: Offene Kunstwerkstatt

Gezielt werden Angebote für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der Bissierstraße umgesetzt. Dabei begegnen sie gleichaltrigen Kindern der Anwohner. Die Gruppengröße ist zu Anfang auf 10 begrenzt.

Angeboten werden verschiedene Kunst-Aktionen z.B. „Pinsel des Friedens“, „Tonwerkstatt“, „Filzwerkstatt“. Dabei wird ein Drei-Punke-Plan angesetzt:

  1. Prozessorientierung statt Ergebnisorientierung
  2. Stabilisierung statt Aufdeckung
  3. Authentizität statt Ästhetik

Die Aktionen und Kurse finden in den Räumlichkeiten des Jugendzentrum Chummy statt und sind eine Kooperation zusammen mit Pinsel des Friedens e.V.
Mehr Informationen: Internetseite des Chummy Jugendzentrum e.V.

Projekt OKJA: Integration Junger Menschen mit Fluchterfahrung

Eine stärkere Nachfrage an Kinder- und Jugendbetreuung speziell von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung hat eine Personalaufstockung für die Jugendbegegnungsstätte Freiburg-Haslach e.V. zur Folge. Für April bis Dezember 2016 wurde hier eine 25%-Stelle geschaffen.

Es werden Kinder, Jugendliche (und junge Erwachsene bis 25) mit Fluchterfahrung angesprochen und für diese Projekte geplant und durchgeführt.

Ziele der Förderung sind:

  • Überblick über die Vorgänge und Aktionen im Stadtteil Haslach
  • Disposition und Organisation sämtlicher Anfragen im Kinder- und Jugendtreff z.B. für Räume, Material, personelle Unterstützung, etc.
  • Ideenfindung, Planung und Durchführung von Projekten, Kursen oder Aktionen.

Kontakt Jugendbegegnungsstätte Freiburg-Haslach:
Mail an Herrn Kremer-Mosbach
Internetseite der Jugendbegegnungsstätte

Arbeit mit Geflüchten in der Adventjugend Freiburg

Debora Preuß berichtet von ihrer Arbeit mit Geflüchteten in der Adventjugend Freiburg. Wie stellt der Verein Kontakt zu geflüchteten Kindern her? Welche Herausforderungen gegegnen den Teamern und welche Erfahrungen werden dabei gemacht? „Ich denke wir als Vereine haben ein großes Potential diese Menschen in unsere Gesellschaft mit aufzunehmen, sie als Menschen anzunehmen und gleichzeitig von ihnen zu lernen.“

Dabei hat sie eine Checkliste erstellt, die Vereinen helfen kann Flüchtlingskinder in einen Verein integrier: <strong>Checkliste</strong>

Und über ihre persönlichen Erfahungen in der Arbeit mit geflüchteten Kindern geschrieben: <strong>Erfahrungsbericht</strong>

Projekt OKJA: Offene Tür im Haus der Begegnung

Für die Vorbereitungsklassen der Albert-Schweitzer-Werkrealschule endet der Unterricht um 13 Uhr. Allerdings beginnen erst ab 15 Uhr die Angebote im Haus der Begegnung. Einige der SchülerInnen, die nicht aus Landwasser kommen, müssen diese Zeit irgendwie überbrücken.

Ziel dieses Projektes ist, ein Angebot für diese Schüler und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu schaffen, bei dem sie gemeinsam Mittagessen und weitere Angebote nutzen können. Dazu wird eine Kooperation angestrebt, mit MigrantInnen, die bereits jetzt schon Kochkurse und Catering in Landwasser anbieten und die vorwiegend im internationalen Frauencafé tätig sind.

Haus der Begegnung, Ansprechpartner: Harald Pressentheiner
Email des Sekretariats

Projekt OKJA: Persönlichkeitsentwicklung über ästhetische Gestaltungsformen

Die Jugendbegegnungsstätte e.V.  bietet an der Pestalozzi-Grundschule ein Projekt zur Stabilisierung von Kindern und Jugendlichen aus konfliktbeladenen Lebenssituationen.

Oft liegen auffälligen Verhaltensmustern von Kindern (Aggression, Konzentrationsschwierigkeiten, etc.) psychische Belastungen zu Grunde, die von dem einzelnen Kind nicht bewältigt oder sprachlich mitgeteilt werden können. Ästhetisches Gestalten zusammen mit ausgebildeten Fachkräften kann ein Ventil darstellen und  Selbstwertgefühl sowie soziale Kompetenzen fördern.

Zielgruppe: Kinder (7 bis 9 Jahre) mit Migrationshintergrund, mit Fluchterfahrung oder aus sozial benachteiligten Familien.

Kooperationspartner: Jugenbegegnungsstätte Freiburg-Haslach e.V., Pestalozzi Grundschule, Katholische Hochschule Freiburg
Ansprechpartner: Herr Kremer-Mosbach Mail

Projekt OKJA: Inklusiver interkultureller Garten

Dieses Projekt orientiert sich an dem bundesweiten Konzept der internationalen Gärten. Hierbei bietet der Kinderabenteuerhof einen Ort der Begegnung der Kulturen von Einheimischen und Zuwanderern. Dabei gibt es Einblicke und Austausch mit Menschen mit Behinderungen.

Aktivitäten zur Integration und Inklusion: Gemeinsames Kochen, Sprachbildung bei gemeinsamen Aktivitäten, Berufliche Orientierung für junge Erwachsene, Raum für ehrenamtliches Engagement. Es soll ein Ort geschaffen werden, der einen Ausgleich zur bedrückenden Situation in den Wohnheimen bieten soll.

Kooperationspartner: Kinderabenteuerhof Freiburg e.V., Zusammen leben e.V., BienenCoop Freiburg, Bündnis Inklusion Lokal Aktiv (BILA), Respekt e.V., Figeva, und weitere.

Projekt OKJA: ``Aktiv und Dabei`` - Kinderabenteuerhof Freiburg e.V.

Dieser Antrag beinhaltet:

  • Stellenerhöhung (8h/Woche)für Begleitung (Abholangebot an den Wohnheimen), Koordination und Absprachen (Sozialdienste der Föüchtlingsunterkünfte, Treffen Figeva, Treffen mit Juks, Dolmetscher, etc.), Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Info-Flyer in verschiedenen Sprachen)
  • Zusätzliches Pferdeangebot, therapeutische Kleingruppenarbeit (max 4 Personen)
  • Naturpädagogik
  • Therapeutische Kleingruppenarbeit

Ziel ist die Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in bestehende Angebote und Durchführung zusätzlicher Angebote nach individueller Bedarfslage
Internetseite des Kinderabenteuerhofs Freiburg e.V.
und Mailkontakt

Projekt OKJA: Handwerkliche Orientierungspraktika von der Abenteuerschule Freiburg e.V.

Auf dem Gelände und in den Werkstätten der Abenteuerschule Freiburg e.V. können Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung handwerkliche Erfahrungen sammeln, sowie sowie die eigenen sozialen- und persönlichen Kompetenzen erweitern. Ziele sind Integrationshilfe, Stärkung des Selbstbewussteins und Förderung von Kompetenzen für den hiesigen Arbeitsmarkt.

Zielgruppe: Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahre mit Fluchterfahrung.

Projekt OKJA: Verstärkung für integrative Arbeit

Das Chummy Jugendzentrum e.V. erhält Unterstützung zur Aufstockung seiner Honorarkräfte.

Verstärkt werden aktuell im Chummy Kinder aus dem Wohnheim Bissierstraße mit den hier ansässigen Kindern und Jugendlichen zusammengebracht. Seit Sommer 2015 erhöhte sich damit die Anzahl der jungen Besucher im Schnitt um 25-30. Nicht nur die erfreulich hohe Zahl an Besuchern, sondern auch die Überwindung von Sprachbarrieren, kulturellen Unterschieden, beidseiteigen Vorbehalten gilt es zu überwinden. Zur besseren Integration wurde dem Jugendzentrum Chummy deshlab eine Unterstützung zur Aufstockung des Pädagogoschen Personals bewilligt.

Zielgruppe 1: 7-12 jährige Kinder (ansässige und solche mit Fluchterfahrung)
Zielgruppe 2: 13-18 jährige Jugendliche (ansässige und solche mit Fluchterfahrung)

Chummy Jugendzentrum e.V. – InternetseiteMail
Ansprechpartner zum Projekt: Michael Muschuiol

Deutscher Alpenverein Sektion Freiburg Breisgau

Kinder heißen Kinder willkommen, Jugendliche heißen Jugendliche willkommen

Mit dem Projekt des DAV Sektion Freiburg Breisgau “Kinder heißen Kinder willkommen und Jugendliche heißen Jugendliche willkommen” will der Verein auf die neuartige Situation in Freiburg reagieren und auf die vielen, neu ankommenden Menschen zugehen. Dazu betrachtet der Verein die bestehenden Strukturen der Jugendarbeit als geeignet, um Kontakte zwischen Gleichaltrigen zu ermöglichen und einen kulturellen Austausch zu fördern. In drei Verschiedenen Bausteinen öffnet sich der Verein in ihrer Arbeit geflüchteten Menschen:

Baustein 1: Nachbarschaftliche Willkommensaktionen

Es finden Spielenachmittage auf dem Sektionsgelände statt (etwa einmal monatlich an Samstagen), für die in den benachbarten Wohnheimen geworben wird und Menschen aller Altersstufen anspricht. An diesen Nachmittagen, bei denen auch die Vereins- und Jugendgruppenmitglieder teilnehmen, gibt es schöne Begegnungen bei Ballspiel, Slackline, Backgammon, Tanz, Lagerfeuer, Kaffee und Kuchen, etc.

Baustein 2: Langfristige Integration in bestehende Jugendgruppen

Zum Vorstellen der Aktivitäten des Vereins wurden bisher vier Kletternachmittage durchgeführt, zu denen jeweils Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Wohnheimen eingeladen wurden. Nach diesen Kletternachmittagen wurden Interessierte in eine passende Jugendgruppe eingeladen. Diese Plätze werden durch zusätzliches Engagement der jeweiligen Jugendleiter*innen zur Verfügung gestellt.

Baustein 3: Integration junger Erwachsener

Die selbstorganisierte Jungmannschaft (JuMa) möchte als Jugendgruppe der Volljährigen analog zu Baustein 2 eine langfristige Integration speziell junger Erwachsener mit Bleibeperspektive in Freiburg ermöglichen. Dazu sollen diese langsam durch Schnupperklettern und Kletterkurse an den Klettersport und die gemeinsamen Aktionen der JuMa herangeführt werden und langfristig in die Jugendmannschaft aufgenommen werden.

Zum vollen Erfahrungsbericht des Programms Kinder heißen Kinder willkommen, Jugendliche heißen Jugendliche willkommen

AlpenvereinFoto: Nils Theurer, Willkommensnachmittage
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